Bio-Gärtnerei in Remigen

Du möchtest einheimische Pflanzen, die bei dir wirklich anwachsen, wenig Pflege brauchen und Insekten anziehen? Wir helfen dir, die Richtigen zu finden.

Wer wir sind

Wir kennen die Pflanzen, die bei dir anwachsen

Kennst du das? Pflanzen, die den ersten Sommer nicht überstehen. Oder ein Garten, in dem sich kaum ein Insekt blicken lässt. Meistens liegt es daran, dass diese Pflanzen nicht für unseren Boden und unser Klima gemacht sind.

Genau da können wir dir helfen. Wir sind Konrad Hilpert und Christian Siegrist und führen gemeinsam den Haselhof in Remigen. Konrad kommt von der Staudengärtnerei Eulenhof in Möhlin, Christian von der Baumschule Siegrist in Seengen. Anfang 2026 haben wir die beiden Betriebe zusammengelegt: Stauden und Gehölze, alles biologisch, alles aus eigener Vermehrung.

Unterschiedliche Wege, gleiche Haltung: lieber überschaubar arbeiten als ständig wachsen. Lieber Vielfalt als Masse, damit du am Ende genau die Pflanze findest, die zu deinem Standort passt, von der Schlüsselblume bis zum Lindenbaum.

Ruhiger Sitzplatz mit Holzbank in der Bio-Gärtnerei Haselhof
Begehbarer Laubengang im Garten des Haselhofs
Grosse Trauerweide im Zentrum des Haselhofs in Remigen
So einfach geht's

In drei Schritten zu deinem Wildpflanzen-Garten

Schritt 1

Inspiration holen

Schlendere durch unseren Schaugarten mit acht Biotopen oder stöbere von zuhause aus durch unser Sortiment im Online-Shop.

Schritt 2

Dich beraten lassen

Vor Ort schauen wir gemeinsam, was zu deinem Standort passt. Online findest du zu jeder Pflanze die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Schritt 3

Pflanzen und geniessen

Nimm deine Wildstauden gleich mit nach Hause oder lass sie dir liefern, und beobachte, wie Bienen und Falter zurückkehren.

Panorama des Schaugartens im Haselhof in Remigen mit grosser Trauerweide
Unsere Geschichte

Vor zwei Jahren war hier alles mit Brombeeren zugewachsen

Wer den Ort von früher kennt, kennt ihn als Erlebnisgärtnerei Dietwyler. Jahrzehntelang wurde hier gegärtnert, bis der Betrieb im Mai 2024 endete. Danach ging es schnell: Beete verschwanden unter Brombeeren, der Schaugarten wuchs zu.

Im September 2024 kaufte Pro Natura das 3,5 Hektar grosse Anwesen neben dem Tierpark Zoo Hasel und verpachtete es weiter. Seither erwecken wir den Ort Schritt für Schritt wieder zum Leben. Der ganze Winter und Frühling gingen dafür drauf, und man sieht dem Gelände heute nicht mehr an, wie es vorher aussah.

bis Mai 2024

Erlebnisgärtnerei Dietwyler

Martin und Kveta Dietwyler bewirtschaften das Gelände jahrzehntelang als Erlebnisgärtnerei. Für viele in der Region Brugg ist der Ort bis heute unter diesem Namen bekannt.

Sommer 2024

Ein Sommer ohne Gärtnerei

Nach dem Ende des Betriebs kümmert sich Manuel Nägelin allein um das Nötigste, damit das Gelände nicht vollständig zuwuchert. Ganz verhindern lässt es sich nicht.

September 2024

Pro Natura kauft den Hof

Pro Natura übernimmt das Anwesen und verpachtet es in zwei Teilen: Christian Siegrist die Gärtnerei, später Marco Käser den Landwirtschaftsbetrieb. Beide bewirtschaften nach ökologischen Kriterien.

Winter 2025/26

Zwei Betriebe werden einer

Konrad Hilpert gibt die Staudengärtnerei Eulenhof in Möhlin nach 17 Jahren auf und zügelt komplett nach Remigen. Zum Jahresbeginn fusioniert sie mit Christian Siegrists Baumschule zur Gärtnerei Haselhof. Der Name lehnt sich an den Nachbarn an, den Zoo Hasel.

Winter 2025/26

Von vorne anfangen

Strom, Wasser, Abwasser, Internet: über 80 Meter Anschlüsse müssen neu gelegt werden, dazu entsteht das Verkaufsgebäude. Im Schaugarten machen wir Tabula rasa. Nur die alten Bäume bleiben stehen, alles andere wird neu gedacht.

1. März 2026

Wir öffnen

Die Gärtnerei nimmt den Verkauf auf, mit acht neu angelegten Biotopen im Schaugarten und einem Sortiment aus eigener Vermehrung. Ehemalige Kundinnen und Kunden der Gärtnerei Dietwyler kommen zurück.

16. Mai 2026

Tag der offenen Tür

Der erste grosse Anlass auf dem Hof, mit Führungen von Pro Natura durch die acht Lebensräume und als Teil der Bioterra Offenen Gärten.

und weiter

Ein Hof, der noch wächst

Der junge Föhrenwald braucht noch rund zwei Jahre bis zur geplanten Höhe, die Hecken und Wasserstellen im Umfeld entwickeln sich erst. Fertig ist hier lange nichts, und genau das macht den Ort spannend.

«Ehemalige Kundinnen und Kunden kommen zurück und berichten uns, der Ort sei wie aus einem Dornröschenschlaf erwacht.»
Konrad Hilpert in der Aargauer Zeitung, April 2026
Wer hier arbeitet

Vier, die den Hof am Laufen halten

Wenn du bei uns vorbeikommst, triffst du keine Verkaufsberatung, sondern die Leute, die deine Pflanzen selbst gesät, getopft und gepflegt haben.

Stauden und Saatgut

Konrad Hilpert

Gelernter Stauden- und Landschaftsgärtner, seit 1985 im Beruf und seit 2009 selbstständig. Siebzehn Jahre lang führte er den Eulenhof in Möhlin, jetzt steckt sein ganzer Betrieb in Remigen. Sein Steckenpferd: einheimische Arten und Saatgut aus der Region.

Gehölze und Bäume

Christian Siegrist

Inhaber der Baumschule Siegrist in Seengen und seit 2024 Pächter auf dem Haselhof. Von ihm kommen die Wildgehölze, Beerensträucher und Bäume. Wichtig sei ihm «Vielfalt, nicht Quantität».

Schaugarten

Manuel Nägelin

Landschafts- und Staudengärtner, seit über elf Jahren auf diesem Gelände. Er kennt jeden Winkel noch aus der Zeit der Erlebnisgärtnerei und hat den Schaugarten mit den acht Biotopen neu aufgebaut.

Organisation

Aljosha Kunsek

Hält Verwaltung, Bestellungen und Versand zusammen, damit die anderen drei draussen bei den Pflanzen bleiben können.

Lass dich inspirieren

Acht Biotope, acht Ideen für deinen Garten

In unserem Schaugarten wachsen rund 150 Pflanzen, ausschliesslich einheimische Arten, zusammengefasst in acht Biotopen. Vom alpinen Felsengarten über eine Magerwiese mit Sandlinse und eine voralpine Hochstaudenlandschaft bis zum Waldgarten mit Sumpfgladiolen, einer Kiessenke, einem trockenen Waldrand und einem jungen Föhrenwald. So siehst du in Ruhe, was einheimische Wildstauden, Kräuter und Beerensträucher für deinen Garten leisten können, und welche Kombination bei dir passen würde.

Mitten im Schaugarten liegt die begehbare Heilpflanzenspirale, 2008 von der Ärztin Dorin Ritzmann angelegt. Sie folgt in Sieben-Jahres-Schritten den Lebensthemen, von der Geburt bis zum Tod, mit den passenden Heilpflanzen und Schutzbäumen entlang des Weges.

Kieswege durch die Pflanzbeete im Schaugarten des Haselhofs
Überblick über die Pflanzbeete des Haselhofs unter blauem Himmel
Pflanzbeete im Schaugarten des Haselhofs
Pflanzreihen mit Stauden und Kräutern im Haselhof
Blick in den Schaugarten des Haselhofs mit Trauerweide
Schaugarten des Haselhofs mit Föhre und Pflanzbeeten
Deine Pflanzen

Garantiert einheimisch, garantiert an dein Klima angepasst

Was du bei uns bekommst, ziehen wir selbst: heimische Wildstauden und Wildgehölze, dazu Gartenstauden und Beeren, alle biologisch und aus eigener Vermehrung. Wir kaufen nichts zu. Auch das Saatgut sammeln wir bei einheimischen Arten möglichst selbst und garantieren den regionalen Herkunftsnachweis, die CH-Ökotypen. Die Samen der Arzneischlüsselblume, im Volksmund Mattedäneli, stammen zum Beispiel vom Bözberg.

Das heisst für dich: Pflanzen, die an die hiesigen Bedingungen angepasst sind, ohne viel Eingreifen klarkommen und genau zu den Insekten passen, die bei dir im Garten leben. Kein Rätselraten, keine Enttäuschung im ersten Winter.

Blüte einer einheimischen Wildstaude, Nickender Lauch, im Haselhof
Farbenfrohes Wildblumenbeet im Haselhof
Blühender Wildpflanzenweg im Haselhof
Mehr als eine Gärtnerei

Ein Mosaik an Lebensräumen

Unsere Gärtnerei nimmt nur eine halbe Hektare des Anwesens ein. Rund herum bewirtschaftet Umweltingenieur Marco Käser die übrigen Flächen nach ökologischen Kriterien, mit Hecken, Hochstammobst, Wildobst, Skudden-Schafen und fünf Weihern für die seltene Geburtshelferkröte, den Glögglifrosch.

Die beiden Betriebe arbeiten Hand in Hand: Die Schafe liefern den Grundstoff für unsere Kompostmischung, die Hecken und Obstbäume stammen aus der eigenen Baumschule. Schnittgut und Pflanzenreste bleiben im Kreislauf und werden zu Komposterde, die wieder in unserer selbst gemischten Topferde landet. Deine Pflanze ist also schon in dieser hofeigenen Erde grossgezogen worden, bevor sie bei dir in den Garten kommt.

3,5 ha
Hofanwesen, davon eine halbe Hektare Gärtnerei
8
Biotope im Schaugarten
150
einheimische Pflanzen zum Anschauen
5
Weiher für die Geburtshelferkröte
Holzpavillon in der Bio-Gärtnerei Haselhof
Verkaufstische mit blühenden Wildstauden im Haselhof
Blick in den Schaugarten des Haselhofs
Informationstafel der Bio-Gärtnerei Haselhof
Bevor du gehst

Ein Ort zum Verweilen

Zwischen den Beeten laden Sitzplätze, alte Gartenmöbel und kleine Skulpturen zum Verweilen ein. Nimm dir Zeit, bevor du deine Pflanzen mitnimmst. Am schönsten ist es unter der grossen Trauerweide, die seit jeher im Zentrum des Gartens steht.

Nostalgischer Sitzplatz mit Gartentisch im Haselhof
Sitzplatz unter der Trauerweide im Haselhof
Farbige Sitzgelegenheit im Schaugarten des Haselhofs
Geschnitzte Holzstelen im Garten des Haselhofs
Steinskulptur neben Baum im Garten des Haselhofs
Verspielte Gartenfigur zwischen Pflanzen im Haselhof
Gartenskulptur zwischen Sonnenhut und Wildstauden im Haselhof
Rückblick

Unser erster Tag der offenen Tür

Im Mai 2026 haben wir den Hof zum ersten Mal für alle geöffnet, als Teil der Bioterra Offenen Gärten. Pro Natura führte durch die acht Lebensräume, von den Wasserstellen über die Blumenwiesen bis zum kleinen Alpengarten.

Wer damals nicht dabei war: Der Schaugarten ist auch an normalen Öffnungstagen begehbar, und wir zeigen dir die Heilpflanzenspirale und die Biotope gerne persönlich. Den nächsten Anlass kündigen wir hier und im Newsletter an.

Pro-Natura-Stand am Tag der offenen Tür im Haselhof
Gäste im Schaugarten des Haselhofs am Tag der offenen Tür
Überblick über den Haselhof am Tag der offenen Tür
Besucher auf dem Kiesweg im Schaugarten des Haselhofs
Wildstauden-Beete mit Gästen am Tag der offenen Tür im Haselhof
In den Medien

Was die Zeitungen über uns schreiben

Der Neuanfang auf dem Haselhof hat die regionale Presse beschäftigt, vom ersten Bericht über das Projekt bis zum Abschied vom Eulenhof in Möhlin.

Aargauer Zeitung, 15. Januar 2026

Bald eröffnet hier die Gärtnerei Haselhof

Der erste Bericht über das Projekt: zwei Gartenspezialisten, ein zugewachsenes Gelände und über 80 Meter Leitungen, die noch fehlen.

Aargauer Zeitung, 2. April 2026

Skudden-Schafe und Mattedäneli-Samen

Wie der neue Schaugarten entsteht und warum Gärtnerei und Landwirtschaft auf dem Hof zusammenarbeiten.

Neue Fricktaler Zeitung, 30. April 2026

Gärtnerei Eulenhof stellt Betrieb ein

Abschied aus Möhlin nach 17 Jahren: Konrad Hilperts Weg vom Eulenhof nach Remigen.

Bereit für deinen Garten?

Haselweg 3, 5236 Remigen

Donnerstags bleibt die Gärtnerei geschlossen.